Album des Monats November 2013

November 28, 2013

menschfeind

Diary of Dreams – MenschFeind

Darum!


Album des Monats Oktober 2013

Oktober 31, 2013
KunzeSVH

Passend zu Halloween: Ein wahrlich gruseliges Cover!

Heinz Rudolf Kunze – Stein vom Herzen

Heinz Rudolf Kunzes Diskographie der letzten Jahre ist ein zweischneidiges Schwert: Die regulären Alben (“Protest” und “Die Gunst der Stunde”) enthalten nur wenige lichte Momente und bleiben weit zurück hinter den spannenden und teils erfrischend experimentellen Nebenprojekten (“Räuberzivil”, “Hier rein da raus”, “Uns fragt ja keiner”). Das neue Werk “Stein vom Herzen” setzt diesen Trend erfreulicherweise nur bedingt fort. Zwar gibt sich der “normale” Kunze nach wie vor größtenteils sehr zahm und bricht quasi gar nicht mehr aus den Konventionen modernen deutschsprachigen Pop-Rocks aus. Dennoch sind einige bemerkenswerte Titel enthalten, die sich auch verglichen mit den alten Großtaten des Meisters durchaus sehen lassen können. “Europas Sohn” überrascht mit seinen unbequem dissonanten E-Gitarren. Typisch zynisch-wortspielerisch geht es bei “Das Leben nehmen” zu.  “Die Wahrheit eines Sieges” ist gewissermaßen die nächste “Bestandsaufnahme”. “Weltweit Feuer frei” könnte der fiese Hard-Rock-Bruder von “Aller Herren Länder” sein. Und mit “Das Glück auf deiner Seite” befindet sich gar eine der schönsten Kunze-Balladen aller Zeiten auf dem Album. Die Vorabsingle “Hallo Himmel” kann wie immer weder textlich noch musikalisch mit dem Rest mithalten, dürfte aber die wohl leider aus den Fankreisen nicht mehr wegzudenkende Schlagerfraktion zufriedenstellen. “Stein vom Herzen” tut letztlich niemandem wirklich weh, damit aber zumindest auch nicht den Freunden alter Großtaten, die noch immer auf ein neues “Wunderkinder” oder “Brille” warten. Solide!


Album des Monats September 2013

Oktober 2, 2013

Maskenhaft

ASP – Maskenhaft

Nach der Trennung von Co-Songwriter Matthias Ambré im Jahr 2011 und dem (möglicherweise in Folge dessen) äußerst enttäuschenden Album “fremd”, konnte man die Hoffnung schon beinahe verlieren, dass ASP noch einmal zu alter Stärke zurückfinden würden. Die letztjährige EP “GeistErfahrer” machte jedoch vieles besser (und vieles ganz anders) als zuvor: Eine mutige Direktheit in den Texten paarte sich mit erstaunlich komplexen und konsequenten Arrangements. Auch wenn das neue Werk “Maskenhaft” wieder deutlich abstrakter, mystischer und eingängiger daherkommt und somit eher in Richtung älterer Großtaten geht, so setzt sich der qualitative Aufwärtstrend doch erfreulicherweise fort. Hat man beim (melodisch großartigen) Opener “Augenaufschlag” noch das Gefühl, diese ASP-typischen getragenen Chöre schonmal so oder so ähnlich gehört zu haben, geht es anschließend auf eine einstündige Reise, bei der sich Hit an Hit reiht. Das melancholische und doch beschwingte “Aufbruchstimmung” macht seinem Titel alle Ehre, “Wanderer” begeistert mit seiner außergewöhnlichen Melodieführung im Refrain, “Die Löcher in der Menge” ist eine wundberbar unterschwellige Revolutionistenhymne und “Das Märchen vom Wildfang-Windfang” (Schonmal Asp “growlen” gehört?) dürfte landesweit die Gothic-Tanzflächen füllen. Doch auch zwischen den Highlights geben sich geistvolle Texte und Melodien mit Ohrwurmfaktor die Klinke und die Hand, genau wie man das von ASP im letzten Jahrzehnt kannte. Insgesamt ist “Maskenhaft” damit eine der stärksten Veröffentlichungen des bisherigen Jahres

Nachtrag: Im August gab es leider nur eine “Enttäuschung des Monats”. Avenged Sevenfold veröffentlichten ihr neues Album “Hail The King”, das von Machine-Head-Frontmann Robb Flynn passenderweise als “Cover-Album” bezeichnet wurde. Denn nichts anderes ist es. Schamlos kupfert man an allen Eckend und Enden bei Metallica, Maiden und Co. ab. Klar, beeinflusst waren A7X von ihren Helden schon immer, brachten aber stets ihre eigene Kreativität mit ein. Das neue Werk hingegen wirkt wie eine B-Seiten-Sammlung der “Großen”. Zwei oder drei ganz gute Songs können darüber nicht im Ansatz hinwegtäuschen. Ob und inwiefern das nun mit dem Ableben des ehemaligen (stark ins Songwriting eingbundenen) Drummers zusammenhängt, lässt sich kaum feststellen, allerdings zumindest vermuten. Man wird sehen, wie es weitergeht mit einer der (hoffentlich nicht ehemals) talentiertesten Metal-Bands des neuen Jahrtausends.


Album des Monats Juli 2013

August 4, 2013

IcedEarthAIA

Iced Earth – Alive In Athens

Große Worte braucht man zum wohl besten Live-Album aller Zeiten nicht zu verlieren: Drei CDs vollgepackt mit purer Energie! Mittendrin einer der besten und epischsten Songs aller Zeiten… viel Spaß!


Album des Monats Juni 2013

Juni 30, 2013

LikeClockwork

Queens Of The Stone Age – …Like Clockwork

Nach einem musikarmen Mai wurde der letzte Monat mit einer großartigen neuen Veröffentlichung beglückt: Dem neuen Werk von Queens Of The Stone Age. Die experimentierfreudige Truppe um Frontmann und Kreativkopf Josh Homme legt mit “…Like Clockwork” ihr sechstes Album vor – und zugleich wohl eines ihrer besten. Mit dem sperrig interessanten “Keep Your Eyes Peeled” gelingt ein mutiger und neugierig stimmender Einstieg. Typisch QOTSA: Das nachfolgende “I Sat By The Ocean” steht im krassen Gegensatz dazu und könnte kaum straighter nach vorne rocken. Song Nummer drei “The Vampyre Of Time And Memory” bewegt sich wiederum in balladeske und deutlich entspanntere Gefilde. Und so geht es über die gesamte Spielzeit auf hohem Niveau munter weiter durch diverseste Stilrichtungen. Absolute Highlights sind die teils aggressive Vorabsingle “My God Is The Sun”, das Groove-Monster “Smooth Sailing” sowie das komplexe Mini-Epos “I Appear Missing”. Die anderen Tracks müssen sich jedoch kaum verstecken; lediglich beim Doppel aus “Kalopsia” und “Fairweather Friends” wissen nicht alle Parts zu überzeugen. Insgesamt ist den Queens aber ein großartiges Album gelungen, das bislang definitiv zu den besten – und ohnehin kreativsten – des Jahres gehört.

Tipp: Unbedingt das klasse Video zu “My God Is The Sun” ansehen!


Album des Monats April 2013

Mai 3, 2013

TMOT

Avantasia – The Mystery Of Time

Im Sturm eroberte Edguy-Mastermind Tobias Sammet zu Beginn der 2000er die Herzen der Power-Metal-Gemeinde. Die beiden “The Metal Opera”-Alben seines Nebenprojektes sind moderne Klassiker und bewegen sich durchweg auf einem schwindelerregend hohen Niveau, sowohl Sammets Songwriting als auch die Performances der unzähligen Gast-Stars betreffend. Nach einer längeren Schaffenspause – zumindest unter dem Avantasia-Banner – erschien 2008 “The Scarecrow” und repräsentierte einen Schritt weg von der Metal- und hin zur Rock-Oper, größtenteils allerdings nach wie vor mit großartigen Songs. Mit dem 2010er-Doppel “The Wicked Symphony” und “Angel Of Babylon” schien sich Herr Sammet dann etwas übernommen zu haben. Trotz großer Erfolge wurden Meinungen der Marke “Ein einzelnes Werk mit den besten Songs beider Alben wäre besser gewesen!” laut. Ob man sich dies im Hause Avantasia zu Herzen genommen hat, wissen wohl nur die Protagonisten selbst. Jedenfalls erschien vor wenigen Wochen tatsächlich wieder ein alleinstehendes Album mit Namen “The Mystery Of Time”. Und tatsächlich sind die Songs im Schnitt wesentlich besser als auf den beiden Vorgängerwerken, wenn sie auch nur sehr selten an die Genialität der Debüt-Alben heranreichen. Zwischen vielen hochklassigen und einigen durchschnittlichen Songs ist das absolute Highlight “Where Clock Hands Freeze”, auf dem Michael Kiske tatsächlich einmal wieder richtigen Power-Metal singt und eindrucksvoll beweist, das ihm nach wie vor kein Sänger der Welt das Wasser reichen kann. Insbesondere nicht der stets bemühte Tobias Sammet, mit dem er sich das Lied teilt. Nichts für Ungut, schließlich ist letzterer dafür in Sachen Komposition weit überlegen… ;)

Anspieltipps: Spectres, Where Clock Hands Freeze, Savior In The Clockwork


Album des Monats März 2013

März 30, 2013

HRK&KFleißbienchen Heinz Rudolf Kunze hat schon wieder zugeschlagen, diesmal allerdings mit tatkräftiger Unterstützung durch den blonden Co-Frontmann der Prinzen: Tobias Künzel.

Auf dem gemeinsamen Live-Album hat man keine Mühen gescheut: Nicht nur werden alte Hits beider Seiten (z.B. “Dein ist mein ganzes Herz”, “Alles nur geklaut”) in völlig neuem Gewand präsentiert, sondern es gibt auch zahlreiche neu geschriebene, gemeinsame Lieder zu hören. Und letztere stellen mitunter die Highlights der Zusammenarbeit dar (“Melancholie”). Kunze & Künzel harmonieren dabei auch auf der Bühne nahezu perfekt und stellen zwischen Pop, Rock, Blues und auch vielen besinnlichen Momenten ihre ganze Vielseitigkeit unter Beweis. Künzels vergleichsweise hoher Gesangsanteil – insbesondere gegenüber vielen früheren Kunze-Kooperationen – rechtfertigt zudem auch die zigste Version von unsterblichen HRK-Klassikern wie “Finden Sie Mabel” oder “Meine eigenen Wege”. Insgesamt ist “Uns fragt ja keiner” damit für Fans beider Seiten uneingeschränkt empfehlenswert.


Alben des Monats Feburar 2013

März 3, 2013

Diesen Monat gibt es ausnahmsweise gleich zwei Sieger! Das Genre, das beide gemeinsam haben, steht zwar nicht gerade für Innovation und Weiterentwicklung. Wenn jedoch der kleine Fantasy-Powermetal-Hunger zwischendurch kommt, gab es wohl in der letzten Zeit wenig Besseres als Dragonlands bombastische Metal-Oper “Under The Grey Banner” (Anspieltipps: Shadow Of The Mithril Mountains, The Black Mare, Dûrnirs Forge) sowie Orden Ogans furioses Drittwerk “To The End” (Anspieltipps: To The End, The Things We Believe In, Mystic Symphony).

UnderTheGreyBanner

Dragonland – Under The Grey Banner

ToTheEnd

Orden Ogan – To The End


Album des Monats Januar 2013

Februar 3, 2013

Silverthorn

Kamelot – Silverthorn

Nach dem überragenden Trio Karma (2001), Epica (2003) und The Black Halo (2005) folgten Ghost Opera (2007), ein “nur” gutes Album mit einigen Längen, sowie das teils doch sehr langatmige und Highlight-arme Poetry for the Poisened (2010). Dann noch die Trennung vom einzigartigen Goldkehlchen Roy Khan und schon konnte man Kamelot als geneigter (Progressive-)Power-Metal-Hörer recht leicht aus den Augen und Ohren verlieren. So kommt es, dass das 2012er Werk Silverthorn erst jetzt hier auftaucht und nicht schon viel früher. Tatsächlich ist es nämlich ein hervorragendes Album geworden, mit dem die Band ein Stückweit zu alter Stärke zurückfindet: Eingängige Power-Metal-Hits, die dennoch genügend Ecken und Kanten für ein langzeitliches Hörvergnügen enthalten. Neusänger Tommy Karevik macht seinen Job dabei mehr als ordentlich, auch wenn Khan natürlich nicht wirklich zu ersetzen ist. Der Star des Albums ist aber ohnehin das großartige Songwriting, das für Highlights am Fließband steht.

Anspieltipps: Sacrimony (Angel of Afterlife), Ashes to Ashes, Veritas, My Confession, Solitaire.


Album des Monats November 2012

November 30, 2012

Samsas Traum – Asen’ka

Es war abzusehen, nicht wahr? Dennoch sind an dieser Stelle einige Worte zu Alexander Kaschtes neuestem Streich zu verlieren. Schließlich bekommen Fans und Kritiker hier erstmals seit dem Überwerk “a.Ura und das Schnecken.Haus” ein Konzeptalbum aus dem Hause Samsas Traum vorgesetzt. Zwar wird schnell deutlich, dass es sich beim Märchen um das kleine Mädchen Asen’ka, das Welt und Wald zunächst mit Neugierde und Fantasie entdeckt, sich später jedoch auch ziemlich düsteren Mächten stellen muss, um einen relativ losen roten Faden handelt. Im Gegensatz zu “a.Ura” wird hier nicht  jeder Schritt der Geschichte haarklein  und es gibt kaum Dialoge. Dennoch zieht sich ein äußerst durchdachter Spannungsbogen durch das Album, das nicht nur in sich vor- und zurückgreift, sondern auch gerne mal die eigene Samsas-Traum-Historie zitiert.

Alles beginnt mit dem aufgebohrten Intro “Von Sieg zu Sieg”, in dem auch gleich eines der stilprägenden Elemente des Albums in den Vordergrund tritt: Chöre! Diese werden anfänglich begleitet von getragenen Gitarrenmelodien, später vom allseits bekannten Kaschte-typischen Orchester. Man fühlt sich ein ums andere mal an den Klassiker “Die Hoffnung stirbt zuletzt” erinnert. Ein verdammt starker Anfang mit schön viel Pathos, bei dem auch die Handlung betreffend noch alles in bester Ordnung ist.
Mit der “Der Flammen Glanz im Haar” folgt eine Ode an die Liebe in über neun Minuten. Neun? Ja, diesmal traut man sich wieder an ausufernde Songs und komplexere Strukturen heran, wohingegen beim Vorgänger “Anleitung zum Totsein” noch die üblichen Strophe-Refrain-Schemata regiert hatten. Von allen längeren Songs des Albums ist dies allerdings vielleicht der schwächste, da nicht jeder Part vollends überzeugt. Gerade die Monologe Kaschtes sind zwar nicht wirklich schlecht, hätten aber als eigener Track – als Zwischenspiel – und damit durch ihre Abwesenheit diesem Song gut getan.
Es folgt das passenderweise stampfend melodische “Wie ein Bär”, das als Hymne aller Freigeister und Fantasten durchgeht. Der Refrain ist unverschämt eingängig und setzt sich nach ein paar Durchläufen unweigerlich in den Gehörgängen fest. Auch “Sag das Zauberwort” schlägt in eine ähnliche Kerbe, wenn es auch etwas getragener und weniger überschwänglich als sein Vorläufer zu Werke geht. Mit dem melodisch wundervollen “Heute noch” schließt dann vorerst der nette Teil des Albums. Erste Andeutungen durch Textpassagen und tiefe Elektrosounds lassen auf eine dunkle Wendung in Asen’kas Reise schließen.
Demzufolge geht es mit “Stirb, Kindlein, stirb” dann auch gleich in die Vollen. Bedrohliche Melodien, fieseste Gesänge und erstmals richtig harte Gitarren-Passagen inklusive Black-Metal-Vocals machen deutlich, wo noch immer die wahren Stärken des Herrn Kaschte und damit von Samsas Traum liegen. Ein ganz starker Song, ein weiterer Long-Track und ein absolutes Highlight des Albums.
Da man sich natürlich keine Eindimensionalität vorwerfen lassen will, muss mit “Igel im Nebel” aber sogleich ein fröhlicher Pop-Song nachgeschoben werden, der angenehm auflockert und eine Art letzten Hoffnungsschimmer darstellt.
Anschließend geht es nämlich hinab zum “Froschkönig”. Der ist ein hässlicher Lüstling und wartet nur darauf, die arme Asen’ka in Empfang zu nehmen. Erneut wird in über neun Minuten sehr gekonnt eine wahrlich bedrohliche Stimmung aufgebaut, die in der gewaltsamen Rettung Asen’kas durch ein Rudel Wölfe gipfelt. Zig verschiedene Parts werden hier perfekt miteinander verwoben. Großes Musik-Kino!
Das nächste Zwischenspiel folgt mit “Ich, dein Wolfsblut”, dem vielleicht untypischsten, aber auch einem der besten Song des Albums. Hier wird mit hektischen elektronischen Beats experimentiert, die auf ratternde Gitarren und genial subtile Klaviermelodien treffen. Kaschte stellt erneut seine unglaubliche Vielseitigkeit als Songwriter und Arrangeur unter Beweis.
Nun zum Höhepunkt des Albums und vielleicht einem der Höhepunkte in der Geschichte der Band: “Im Ursprung der Schatten”. Hier wird in 15(!) Minuten alles aufgeboten, was sich der geneigte Hörer vorstellen kann – und noch mehr: Ruhige Klavierpassagen, Blast-Beat-Black-Metal-Riffs, epische Orchester-Wände, weiblicher Gastgesang und geniale Melodien am Fließband. Struktur und Arrangement dieses Mammutwerks gehören zu den interessantesten und besten, die ich seit Jahren zu Ohren bekommen habe. Wahnsinn!
Zur Erholung kommt mit “Schenk mir deine Flügel” ein verflucht eingängiger Pop-Song, den es mit anderem Text als “All die toten Spiegel” bereits auf einer vor kurzem erschienen Compilation zu hören gab. Top-Melodien, die man so schnell nicht mehr aus dem Kopf kriegt.
Den versöhnlichen Abschluss des Albums stellt schließlich “Dein Herzschlag flüstert meinen Namen” dar, das von Orchester und Klavier dominiert wird. Auch die prägenden Chöre gesellen sich wieder dazu und runden Asen’kas Heimkehr von ihrer abenteuerlichen Reise ab.

“Asen’ka” ist – wie kaum anders zu erwarten war – ein verdammt starkes Album geworden, das sich kaum hinter irgendeiner Veröffentlichung im Samsas-Traum-Katalog zu verstecken braucht. Es ist kein zweites “a.Ura”, es ist ein erstes “Asen’ka” – und das ist auch gut so. Schließlich ist Alexander Kaschte ein Künstler, der seit jeher für Fortschritt und immer wieder erneutes Infragestellen der eigenen Werke steht. Jeder, dem der Vorgänger gefallen hat, der aber zugleich auch nichts gegen ein paar ruhigere und auch komplexere Töne hat, der muss hier unbedingt zugreifen. Fans werden das sowieso schon getan haben. Und alle anderen Musikhörer sollten sich schleunigst mit diesem unbeschreiblich spannenden Projekt auseinandersetzen: Samsas Traum.


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