Neue Reihe: Indie Investigation

In (absolut) unregelmäßigen Abständen werde ich ab heute in einer von mir so getauften „Indie Investigation“ ein Spiel eines Independententwicklers genauer unter die Lupe nehmen. Die Teilwertungen sind dabei nach meiner natürlich völlig subjektiven Einschätzung gewichtet (Vorsicht: Grafik und Sound sind hier eher zweitrangig), sortiert nach ihrer Augenscheinlichkeit (zuerst bekommt man von einem Spiel Grafik und Sound mit, wenn man selbst Hand anlegt natürlich die Steuerung, bald darauf auch das Balancing und um Atmosphäre und Umfang richtig einschätzen zu können, muss man schon ein wenig Zeit mit dem Game verbringen) und teilen sich wie folgt auf:

– Grafik (10 Punkte): Hier zählt nicht nur technische Brillanz, sondern auch, wie stimmig das Spiel visuell herüberkommt (Monkey Island 1 würde hier z.B. nach wie vor eine relativ hohe Wertung bekommen😉 ).
– Sound (10 Punkte): Klar, hier spielt zum einen natürlich die Hintergrundmusik eine Rolle, aber auch die Qualität der Soundeffekte.
– Steuerung (15 Punkte): Das ist für mich ein ziemlich wichtiger Punkt. Lässt sich das Spiel flüssig von der Hand spielen? Muss ich tausende Hotkeys auswendig lernen oder ist die Steuerung kontextsensitiv und intelligent (aber ermöglicht trotzdem komplexe Aktionen)?
– Balancing (15 Punkte): Je nach Spiel sind hier unterschiedliche Dinge wichtig. Beispielsweise zählt bei einem RPG, wie ausgeglichen die Charakterklassen bzw. Skills sind, bei einem Strategiespiel, ob die Fraktionen (sofern vorhanden) alle auf ihre Weise gegen die anderen bestehen können. Im Allgemeinen spielt hier auch der Schwierigkeitsgrad und dessen Entwicklung im Spielverlauf eine große Rolle.
– Atmosphäre (30 Punkte): Das ist der wichtigste Aspekt für mich und zugleich der am schwierigsten zu beschreibende. Grob gesagt geht es darum, ob sich ein Spiel gut „anfühlt“. Je nach Spiel können hier wieder unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen. Ist die Spielwelt glaubwürdig und stimmig bzw. kommt einem das Spiel in sich schlüssig und realistisch vor? Ist die Handlung mitreißend und fesselnd (falls es eine gibt)? Nimmt einen das Spiel emotional mit?
– Umfang (20 Punkte): Natürlich ist es auch wichtig, wieviel Zeit man denn nun sinnvoll mit dem Spiel verbringen kann (klar gibt es auch Spiele, die maximal acht Stunden lang Spaß machen, dabei aber eine ungeheure Spannung entfalten, aber dafür gibt es hier dann eben Abzüge). Neben der reinen Menge an Inhalten und der Langzeitmotivation wird hier auch die Wiederspielbarkeit betrachtet.

Noch heute wird die erste Indie Investigation zu Dungeons of Dredmor erscheinen. Für alle Interessierten: Viel Spaß beim Lesen!

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