Digitale Brett- und Kartenspiele: Empfehlungen

Wie im letzten Blogeintrag erwähnt, liefern Brett- und Kartenspiele in vielen Fällen außerordentlich durchdachte und anspruchsvolle Spielmechanismen, die es durchaus wert sind, erlernt und ergründet zu werden. Im Folgenden werden einige solche Spiele vorgestellt. Von all den genannten Spielen existieren kostenlose digitale Versionen, die auch gegen computergesteuerte Gegner gespielt bzw. erlernt werden können. Achtung: Gute Grafik oder sonstige Eigenschaften von sogenannten „High-Value-Produktionen“ gibt es hier selbstverständlich nicht zu finden. Interessant aufgebaute Systeme mit Tiefgang dafür umso mehr.

Uneingeschränkt empfehlenswert

Blue Moon

Beschreibung: Blue Moon ist ein Kartenspiel aus deutschen Landen von Dr. Reiner Knizia, einem der weltweit angesehensten Spiel-Designer überhaupt. Der Spielablauf ist relativ simpel: Es gibt eine Reihe von Gefechten zwischen den beiden Spielern, wobei der siegreiche Spieler nach jedem Gefecht jeweils einen oder mehrere Drachen auf seine Seite ziehen darf. Ingesamt existieren drei Drachen. Diese sind zu Beginn des Spiels neutral. Hat ein Spieler einen Drachen auf seine Seite gezogen, muss dieser Drache zunächst wieder in den neutralen Status zurückgesetzt werden, bevor er auf die Seite des anderen Spielers gezogen werden kann. Wer entweder alle drei Drachen auf seiner Seite hat und dann noch ein Gefecht gewinnt oder zum Ende des Spiels – wenn keine Karten zum Nachziehen mehr vorhanden sind – die meisten Drachen auf seiner Seite hat, gewinnt. Der große Vorteil des Spiels: Es handelt sich NICHT um ein Sammelkartenspiel (CCG), d.h. die Decks sind – zumindest im Standard-Spiel – vorgefertigt. Somit existiert das große Problem der CCGs – die extreme Asymmetrie der Kämpfe durch ungleich starke Decks – hier nicht. Der einzige Zufallsfaktor im Spiel ist die Reihenfolge der Karten, die gezogen werden.

Digitale Version: Eine sehr gute digitale Umsetzung mit allen acht Decks (sprich: Völkern) und Original-Artworks gibt es von Keldon Jones. Wahlweise lassen sich sogar die deutschen Karten installieren. Achtung: Vor dem spiel muss zunächst das GTK-Library (ebenfalls auf Keldons Seite verfügbar) installiert werden.

Einstieg (ca. 30 Minuten): Leider gibt es zu Blue Moon keine wirklich guten Videos oder Podcasts, die einem die Regeln und den genauen Ablauf der Gefechte vernünftig erklären könnten. Allerdings sollte es keine halbe Stunde dauern, die 10-15 wichtigen Seiten des Regelwerks (deutsch oder englisch) durchzugehen. Das Spiel ist nicht sonderlich kompliziert und sollte nach dem ersten Lesen sofort ohne große Probleme spielbar sein.

Caylus

Beschreibung: Caylus ist ein sogenanntes „Worker-Placement-Game“, in dem es, wie der Name schon sagt, darum geht, seine Arbeiter in jeder Runde möglichst geschickt und effizient einzusetzen, um so einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern zu bekommen. Dabei schreiten die Spieler im Verlauf einer Partie auf einer Straße entlang, auf der immer lukrativere, aber auch teurere, Gebäude entstehen. Siegpunkte gibt es u.a. für das Erbauen des königlichen Schlosses in drei unabhängigen Phasen. Dabei gibt es enorm viele Entscheidungen zu treffen und auch das Timing dieser Entscheidungen spielt eine immens wichtige Rolle. Grundsätzlich gilt: In diesem Spiel gibt es keinen Zufall. Die Partien unterscheiden sich nur durch unterschiedliche Strategien, die von den zwei bis fünf Spielern gewählt werden.

Digitale Version: Da das Spiel aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Entscheidungen vor allem für KI-Gegner schwierig umzusetzen ist, existiert nur eine frühe Version einer Umsetzung von Jason Long. An dieser wird aber scheinbar noch gearbeitet, da sie erst kürzlich – im Juni diesen Jahres – erweitert wurde. Zudem ist auch die aktuelle Version schon vollständig spielbar und enthält vernünftig agierende KI-Gegner.

Einstieg (ca. 2 Stunden): Zu Caylus existiert glücklicherweis eine ausgiebige anderthalbstündige Episode des großartigen How-To-Play-Podcasts. In dieser werden sämtliche relevanten Regeln erklärt sowie einige erste Strategie-Hinweise gegeben. Dennoch wird das relativ komplexe Spiel danach noch einige Partien Erfahrung erfordern, um wirklich zu realisieren, auf was es ankommt. Für Fans strategischer Spiele mit Tiefgang dürfte sich die Einarbeitungszeit dennoch lohnen.

Ra

Beschreibung: Ra ist ein Auktions-Spiel von Reiner Knizia. Reihum ziehen die Spieler Kärtchen (oder „Tiles“) und legen diese auf das Spielbrett. Alle dieser aufgedeckten Tiles stehen zur Auktion, die von dem Spieler, der gerade an der Reihe ist, gestartet werden kann. Spieler können dann mit ihren Wert-Steinen auf die Auktionate bieten – der Initiator der Auktion hat dabei das Recht des letzten Gebots – und so die aufgedeckten Tiles ersteigern. Es gibt verschiedene Sorten von Tiles, die alle unterschiedlich in die Berechnung der Siegpunkte einfließen. Daraus entsteht auch die strategische Tiefe des Spiels, denn es gibt auch negative Tiles, die andere bereits zuvor gesammelte zerstören können. Häufig müssen sich Spieler die Frage stellen, ob sie dies aufgrund der weiteren möglicherweise noch gewinnbringenderen Tiles in Kauf nehmen bzw. anderen Spielern unter kleineren Verlusten das entscheidende noch fehlende Tile wegschnappen. Für ein reines Auktions-Spiel weist Ra eine erstaunliche Bandbreite an Interaktion zwischen den Komponenten des Spielsystems auf.

Digitale Version: BoardGameGeek-Mitglied Gabriel Rocklin bietet eine sehr gute digitale Version des Spiels zum Download an, die gegen 2, 3 oder 4 Computergegner gespielt werden kann.

Einstieg (ca. 30 Minuten): In einem zehnminütigen Video erklärt Dice-Tower-Mitglied Ryan Metzler die Grundzüge des Spiels. Für ein genaueres Verständnis – vor allem der verschiedenen Arten und Weisen, Punkte zu erlangen – sind noch ein bis zwei Partien nötig.

Race For The Galaxy

Beschreibung: Race For The Galaxy ist ein hochkomplexes Kartenspiel, das eigentlich mal als CCG geplant war. Dadurch ergibt sich wohl die gigantische Vielfalt an verschiedenen Karten, die gespielt werden können und verschiedenste Effekte für den jeweiligen Spieler nach sich ziehen. Grundsätzlich gibt es fünf verschiedene Phasen (Entdecken, Entwickeln, Siedeln, Konsumieren, Produzieren), die aber nicht alle in jeder Runde auftreten müssen. Stattdessen wählen alle Spieler verdeckt eine Phase und nur die gewählten werden dann von allen Teilnehmern  – mit Boni für die Spieler, die die Phase direkt gewählt haben – tatsächlich durchgeführt. Dieses dem berühmten Brettspiel Puerto Rico ähnelnde System – dort werden von den Spielern nacheinander bestimmte Rollen für jede Runde gewählt – ist in Verbindung mit den zig verschiedenen Auswirkungen, die bereits gespielte Karten auf die Phasen haben können, zu Beginn recht schwer zu durchschauen. Mit der Zeit eröffnet sich allerdings ein unglaublich tiefgreifendes System von Interaktionen zwischen den verschiedenen Karten und zahlreiche strategische Möglichkeiten eröffnen sich dem Spieler.

Digitale Version: Wie bei Blue Moon gibt es auch hier eine digitale Version von Keldon Jones mit Original-Artwork und erstaunlich schlauen KI-Gegnern.

Einstieg (ca. 2 Stunden): Der möglicherweise größte Kritikpunkt am Spiel – neben der Tatsache das die Spieler weitgehend „für sich“ spielen und nur wenig interagieren, was aber insbesondere für Singleplayer-Freunde kein Problem sein dürfte – ist die recht abschreckende Komplexitätshürde. Ohne aufwändige Beschäftigung mit dem Regelsystem im Vorhinein ist kein vernünftiges Spielen möglich. Eine hervoragende Stütze zum Einstieg bietet die mit gut 45 Minuten glücklicherweise relativ kompakt geratene Episode des How-To-Play-Podcasts. Sollten danach noch Fragen offen sein, dürften diese vom offiziellen Regelwerk beantwortet werden. Ebenfalls hilfreich dürften die Kurzübersichten zu allen Phasen sowie die Symbolen sein.

Saint Petersburg

Beschreibung: In diesem Kartenspiel im Brettspiel-Mantel geht es darum, durch geschicktes Aufkaufen der jeweils angebotenen Karten aus verschiedenen Kategorien sowohl Geld zum Kauf weiterer Karten als auch Punkte zum Gewinnen der Partie anzuhäufen. Grundsätzlich gibt es drei Typen von Karten: Handwerker, Gebäude und Adlige. Die Handwerker bringen hauptsächlich Geld ein, die Gebäude hauptsächlich Punkte und die Adligen beides. Einige Gebäude verleihen dem jeweiligen Spieler jedoch spezielle Fähigkeiten, die ausgelöst werden können und die Adligen können am Spielende eine ganze Menge Bonuspunkte einbringen: Je nachdem wie viele verschiedene Adlige der Spieler angesammelt hat, bekommt er mehr oder weniger Punkte. Der Nachteil an verschiedenartigen Karten ist allerdings, das diese immer voll bezahlt werden müssen, während gleichartige Karten immer nur ihren Preis weniger der Anzahl der Karten, die der Spieler von diesem Typ bereits besitzt kosten. Besitzt ein Spieler beispielsweise bereits zwei Holzfäller, kostet die Holzfällerkarte für ihn nicht mehr die anfänglichen fünf, sondern nur noch 3 Geldeinheiten. Zuletzt gibt es noch besonders mächtige Entwicklungskarten, die über bereits gespielte Karten eines kompatiblen Typs gelegt werden können und dann die Differenz zu diesen kosten. Nacheinander wird pro Runde zu jedem Kartentyp eine Phase gespielt, woraus sich einiges an Dynamik und Gerangel um die besten Karten zwischen den Spielern ergibt.

Digitale Version: Die Brettspiel-Fans Westpark Gamers stellen auf ihrer Seite eine originalgetreue und sehr solide PC-Umsetzung des Spiels in zahlreichen Sprachen und inklusive diverser Regel-Varianten bereit.

Einstieg (ca. 20 Minuten): Saint Petersburg ist in seinem Ablauf und seiner Grund-Mechanik relativ simpel. Dennoch erfordert es einiges Geschick und Erfahrung, um tatsächlich auch ansatzweise gut zu spielen. Die erste Kontaktaufnahme sollte mit Hilfe eines Videos von Drive Thru Reviews und anhand der guten digitalen Umsetzung aber dennoch sehr leicht fallen.

San Juan

Beschreibung: San Juan ist im Grunde eine Light-Version von Puerto Rico (siehe nächster Eintrag: Tropic Euro) als Kartenspiel. Warum „Light“? Im Gegensatz zum Vorbild hängt hier einiges mehr vom Zufall ab. Die Spieler ziehen – zufällig – Karten, die verschiedene Gebäude enthalten, die jeweils entweder Güter produzieren oder verschiedene andere Vorteile – im einfachsten Fall schlicht Siegpunkte – bieten. Im Spielablauf wählen die Spieler dann nacheinander jeweils eine dieser Rollen aus: Baumeister (Gebäude bauen), Aufseher (Waren produzieren), Händler (Waren verkaufen), Ratsherr (mehrere Karten ziehen und davon eine aussuchen), Goldsucher (eine zufällige Karte für den Wählenden). In der nächsten Runde wählt der nächste Spieler zuerst die Rolle aus, der in der Runde zuvor als zweites an der Reihe war. Das heißt, der anfangende Spiele der vorherigen Runde wählt nun zuletzt. Eine der interessantesten Mechaniken Puerto Ricos und damit auch San Juans. Auch wenn hier mehr vom Zufall abhäng als beim großen Brettspiel-Bruder, so ergeben sich dennoch zahlreiche taktische Möglichkeiten. Daneben gibt es so viele mögliche Synergien zwischen den verschiedenen Gebäuden, dass es mit nahezu jeder Kombination von Karten möglich sein sollte, eine vernünftige Strategie anzulegen.

Digitale Version: André Wichmann programmierte vor Jahren eine Java-Version des Spiels, die bis 2005 regelmäßig aktualisiert wurde und bis heute als beste und absolut bugfreie Umsetzung gilt.

Einstieg (ca. 15 Minuten): San Juan ist sehr einfach zu erlernen. In einem Video von BestDangGames werden innerhalb weniger Minuten alle Grundlagen erklärt. Und das beste: Auf allen Karten bzw. am PC im Tooltip der Karten befindet sich eine Beschreibung, was diese Karten genau tun. In diesem Fall ist also – vielleicht mit Ausnahme des Rollen-Systems – beinahe Pick-Up-And-Play möglich. Es hilft natürlich auch, Puerto Rico bereits zu kennen.

Tropic Euro

Beschreibung: Tropic Euro ist eigentlich Puerto Rico. Warum wird es hier dann nicht unter dem Namen des Brettspiels aufgeführt? Das liegt daran, dass es keine 1:1-Umsetzung ist, sondern für die Umsetzung am PC angepasst und feinjustiert wurde. Dazu wurde auch gleich das Setting leicht verändert und von der Entdeckung der „Neuen Welt“ in Richtung Neuzeit (1946) verlegt. An den grundlegenden Mechaniken ändert sich aber natürlich wenig und das ist auch gut so: Spieler wählen nacheinander verschiedene Rollen, die es ihnen dann erlauben, diverse Aktionen auszuführen. Es gilt, möglichst effizient Güter zu produzieren (Produktionsphase), nach Europa zu verschiffen (Transportphase) und dafür Punkte zu kassieren. Zudem können diverse Gebäude gebaut (Konstruktionsphase) und anschließend ausgerüstet (Ausstattungsphase) werden, die dem jeweiligen Spieler dann verschiedenste Vorteile auf seiner Insel geben. Der einzige – und dazu relativ unbedeutende – Zufallsfaktor sind übrigens die Plantagen, die ebenfalls in einer entsprechenden Phase angelegt werden können, die jeweils zur Verfügung stehen. Damit kommt es allein auf die richtige Strategie und taktisch kluge Entscheidungen über die Reihenfolge der Rollenwahl sowie die Zusammenstellung der diversen Gebäude an, wodurch Tropic Euro bzw. Puerto Rico zu einem unheimlich eleganten System wird.

Digitale Version: Wie gesagt handelt es sich bei Tropic Euro um ein PC-Spiel, das aber stark auf Puerto Rico basiert. Die Umsetzung ist grafisch unspektakulär, aber sehr funktional und durch Tooltips an allen Ecken sehr komfortabel. Zudem kann sowohl auf einem zentralen Server Online als auch gegen durch langfristig ausgearbeitete evolutionäre Algorithmen entwickelte KI-Gegner gespielt werden.

Einstieg (ca. 1 Stunde): Im Grunde wird alles Wichtige – inklusive der Änderungen gegenüber Puerto Rico – auf der Seite des Spiels sowie in den Ingame-Tooltips erklärt. Wer erstmal ein Grundverständnis des zugrunde liegenden Spiels erwerben möchte, kann dem entsprechenden How-To-Play-Podcast lauschen. Die Entwicklung sinnvoller Strategien dauert natürlich etwas länger, eine Menge Spaß macht das Spiel aber bereits nach ein bis zwei Partien.

Yspahan

Beschreibung: Bei Yspahan handelt es sich um eine interessante Mischung aus Würfel-, Karten- und Platzierungsspiel. Die Hauptmechanik des Spiels besteht darin, dass eine Reihe Würfel aufsteigend ein turm-ähnliches Feld angeordnet werden. Je nachdem, wie oft eine Zahl gewürfelt wurde, werden mehrere Würfel auf die Felder gelegt. Durch Auswahl eines der Felder können die Spieler dann abwechselnd bestimmte Aktionen durchführen: Arbeiter-Steine in einem Stadtviertel platzieren, Geld bzw. Kamele sammeln oder den Aufseher bewegen, der Arbeiter aus der Stadt in Richtung Karawane vertreibt. Punkte gibt es am Ende einer Woche – nach sieben Runden – für komplett besetzte farbige Gebäude-Gruppierung in den jeweiligen Stadtvierteln sowie Arbeiter in der Karawane. Zu ihrer eigenen Unterstützung können die Spieler Gebäude errichten, die ihnen diverse Boni verleihen. Außerdem können Aktionskarten erworben werden, die für diverse Vorteile eingetauscht werden können – beispielsweise das günstigere Errichten eines der Gebäude. Das Zusammenspiel dieser verschiedenen System ist es, was das Spiel interessant macht und zahlreiche Möglichkeiten eröffnet, eigene Vorteile zu sammeln und den anderen Spielern auf den Geist zu gehen.

Digitale Version: Wie auch Saint Petersburg wurde Yspahan von den Westpark Gamers digital umgesetzt. Und auch in diesem Fall ist ein grundsolides Programm mit zahlreichen nützlichen Funktionen, Optionen und einstellbaren Spielvarianten entstanden.

Einstieg (ca. 40 Minuten): Eine Weile braucht es schon, bei den verschiedenen Systemen und deren Zusammenspiel durchzusehen. Zum Glück hilft Brettspiel-Koryphäe Scott Nicholson mit einem hervorragenden Video weiter. Also: Programm starten, Video gucken und dann losspielen.

                                                                                                                                            

Nächstes mal: Weitere Empfehlungen (mit Abstrichen) und eine Handvoll kommerziell vertriebener Brettspiel-Umsetzungen.

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